Joseph und das Huhn

Vier wunderschöne Tage trekken im Andringitra Nationalpark. Reisfelder, Täler, viele Regenbögen, Wasserfälle und bei Sonnenaufgang auf 2658 Metern auf dem Pic Boby stehen.

Unterwegs waren wir mit unserem Guide Gege, dem local Guide Joseph (er kommt aus dem Nationalparkgebiet, Ziel der Nationalparkbehörde ist es, dass Menschen aus den Nationalparks als Guides ausgebildet werden und bei Touren dabei sind), einem spindeldürren Träger für das Essen und das Zelt, sowie unseren Hühnern – wir haben sie Odette und Emilia getauft.

Odette wurde bereits am ersten Tag gekauft und mit zusammengebundenen Beinen mitgetragen. Unterwegs hätte Gege sie einmal fast im Gebüsch liegenlassen. Emilia haben wir unterwegs in einem Dorf gekauft, weil Gege unser Fleisch vergessen hatte. Abends an den Camp-Plätzen durften sie frei rumlaufen, denn wie wir gelernt haben, laufen Hühner (zumindest in Madagascar) nie vom Haus weg. Egal was es für ein Haus ist.

Ein seltsames Gefühl zwei Tage mit dem Huhn unterwegs zu sein und es dann abends auf dem Teller zu haben, nachdem es vor unseren Augen gerupft wurde. Und gleichzeitig so eine ehrliche Art.

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